Hofer Online-Konzept für die heimischen Läden

Hofer Online-Konzept für die heimischen Läden

Umsatz und Anzahl lokaler hofer Einzelhändler schrumpft

Dem lokalen Einzelhandel geht es immer schlechter und immer mehr geben auf. Das in so einer Lage Stadt und Landkreis Hof beim Regionalmarketing getrennt agieren kann ich nicht nachvollziehen. Das Vorhaben die lokalen Einzelhändler zu stärken, wäre ein so großer Kraftakt, dass man sie nur mit sehr vielen, tatkräftigen Unterstützern bewältigen kann.

Aktuelle hofer Initiativen

Jetzt werben die beiden Initiativen Einkaufen-in-Hof.de und Heimatladen.bayern auf von einander unabhängigen Internetseite für den Offline-Einkauf, also ohne Internetbestellmöglichkeit und ohne Produktversand nach Hause.
Wow, dass ist wie telefonieren, wo der der angerufen wird, seine Antworten per Postkarte zurück schicken muß.

Warum betreiben sowohl die Stadt Hof wie auch der Landkreis Hof  so eine billige PR-Internet-Strategie?

  1. Internet-Branchenbücher gibt es seit 20 Jahren und sind etabliert
  2. so kann man Läden, Dienstleister und Gastronomie zusammen fassen
  3. alles andere wäre teuerer und zeitaufwändiger
    bei ungewisser Erfolgsaussicht

geht es besser?

Die kleine bayerische Stadt Günzburg, mit nur halb so vielen Einwohnern wie die Stadt Hof, zeigt wie professionelles Stadtmarketing für die lokalen Ladengeschäfte geht !


Weit über 10.000 Produkte, die in lokalen günzburger Läden stehen, können online bestellt und von einem lokalen Taxiunternehmen, innerhalb von 24 Stunden, zum Besteller nach Hause gebracht werden.

Fazit

Aufgrund des sehr kleinen Finanz-Etat kann ich nachvollziehen warum die Unternehmen und Stadt bzw. Landkreis Hof die Branchenbuch-Version gewählt haben. Aber so eine alte, einfache Lösung müsste bereits seit vielen Jahren bestehen, damit lockt man heute niemanden mehr hinter dem Ofen vor!

Faszinieren kann man nur mit einer neuen Idee, natürlich ist das risikoreich aber so hat man wenigstens die Chance erfolgreich zu werden.